Climate Refugees – this is a racial justice issue

Besonders Menschen in armen Ländern, die wohlgemerkt am wenigsten zur globalen CO2-Belastung beitragen, sind am meisten gefährdet, aufgrund von Klimaveränderungen ihre Lebensgrundlage zu verlieren. Oft bleibt ihnen nichts anderes übrig, als ihre Heimat zu verlassen. Auch viele Länder, in denen die Textilindustrie ansässig ist fallen darunter. Gerade heute möchten wir deshalb darauf aufmerksam machen, dass Klimawandel und Flucht stark zusammenhängen und wie sehr Länder des globalen Südens die Auswirkungen unseres Handelns im Norden spüren. 

This is a racial justice issue.

Wenn reiche, weiße Menschen ihr zuhause verlassen müssen, wie zum Beispiel während der Buschbrände in Australien, gibt es viel Aufmerksamkeit in den Medien. Wenn unglaublich viele BIPOC aufgrund von Klimaveränderungen und deren Auswirkungen flüchten, spricht kaum jemand darüber. Erkennt ihr das Problem?

Wer sind überhaupt Klimaflüchtlinge?

Klimaflüchtlinge sind Menschen, die aufgrund von Naturkatastrophen, die vor allem durch den Klimawandel immer häufiger und heftiger auftreten, gezwungen sind ihre Heimat zu verlassen.

Warum wird gibt es eine Unterscheidung zu Menschen, die aus anderen Gründen flüchten?

Bis 2020 hatten Klimaflüchtlinge nicht die gleichen Rechte wie andere Flüchtlinge. Im Januar diesen Jahres hat die UN dann beschlossen, dass es gestetzeswidrig ist, Menschen ih ihr Land zurückzuschicken, wenn ihr Leben durch den Klimawandel bedroht sein könnte. Das ist ein riesiger Fortschritt, mit dem endlich anerkannt wird, dass der Klimawandel starke Auswirkungen auf Menschenleben hat.

Wo sind die Menschen am meisten gefährdet?

Länder, die unter dem Meeresspiegel liegen, von Dürre, Überschwemmungen und anderen Naturkatastrophen bedroht sind. Dies betrifft vor allem Länder des globalen Südens. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass es auch innerhalb von reichen Nationen, die betroffen sind, immer die ärmeren Gesellschaftsschichten sowie BIPOCs am härtesten trifft.

Was können wir dagegen tun?

– Unsere CO2 Emissionen (jede/r Einzelne) reduzieren. Den größten Effekt hat es, die Erderwärmung nicht über 1,5Grad steigen zu lassen und sich an das Pariser Abkommen zu halten.

– NGOs und Unternehmen unterstützen, die sich um den Schutz und die Rechte von Klimaflüchtlingen kümmern.

– Petitionen, wie diese, unterschreiben, die die Politik auffordern, dieses Thema auf die Agenda zu setzen.

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